Sehenswürdigkeiten Budapest, Teil des Weltkulturerbes und weltberühmt

Wenn die Deutschen ihren Urlaub planen, wollen viele in wärmere Gefilde, an Ständen liegen und die Sonne genießen. Das Mittelmeer, der Indische Ozean oder auch die Karibik bieten sich hier an. Der Trend geht aber immer öfter weg vom Strandurlaub und hin zum Städtetourismus – nicht nur bei einem zweiwöchigen Urlaub, sondern immer öfter auch bei einem Kurzurlaub, der vielleicht nur über ein verlängertes Wochenende absolviert wird. Europas Hauptstädte liegen da oft in der Gunst der Urlauber.

So auch Ungarns Hauptstadt, die nicht nur viele Sehenswürdigkeiten Budapest zu bieten hat, sondern auch eine jahrtausendealte Geschichte.

Vom römischen Militärlager zur modernen Großstadt

Einst waren hier die Kelten zuhause, die um 89 nach Christus, als sie bereits zum Römischen Reich gehörten, ein römisches Militärlager errichteten. Ungarn war seit jeher aufgrund seiner Lage ein viel umkämpftes Land. So gab es viele Kriege und viele unterschiedliche Herrscher. Wer Budapest besucht, der wird auch heute noch an allen Ecken und Enden an die Geschichte des Landes erinnert.

Budapest liegt an der Donau. Und genau dort finden sich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. So ist dort die Zitadelle mit der Freiheitsstatue beheimatet, die natürlich nichts mit der in den USA zu tun hat. Sie erinnert vielmehr an die Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Land befreiten. Unweit ist auch der Burgberg mit dem ehemaligen Königlichen Schloss zu finden. Dort ist heute die Nationalbibliothek untergebracht. All das gehört zum Budaer Burgviertel, das zusammen mit dem Donaupanorama UNESCO Weltkulturerbe ist. Neben zahlreichen historischen Gebäuden, in denen unter anderem Theater, Universität, Kunstpalast und auch Regierungsgebäude untergebracht sind, findet man ein Labyrinth, das der Öffentlichkeit zum Teil zugänglich gemacht wurde. Die Hauptattraktion aber sind wohl die neun Brücken, die das Stadtbild nachhaltig prägen, darunter die Margaretenbrücke und die Freiheitsbrücke.

Wer in Budapest weilt, der kommt wohl auch nicht an den Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert vorbei, als da wären: die Staatsoper, das Haus des Terrors, das an die totalitäre Herrschaft erinnert, die einst im Land herrschte, und auch das Lustspielhaus. Zahlreiche Museen locken den Besucher an, darunter das Museum der Bildenden Künste, der Palast der Künste, die Kunsthalle Budapest und das Holokaust-Dokumentationszentrum.

Budapest ist umgeben von zahlreichen Bergen und stellt deswegen ein beliebtes Reiseziel dar. So ist ein Ausflug zum Schloss in Gödöllö, das einst der Lieblingsort der Kaiserin Sisi war, ebenso zu empfehlen, wie eine Wanderung zum Donauknie und auch ein Abstecher in den Park auf der Margareteninsel.